Funino: Regeln, Feld und Tore
Funino ist 3 gegen 3 auf vier Minitore. Ohne Torwart, ohne Schiri, mit Schusszone. Klingt nach Pausenhof, ist aber eine durchdachte Spielform: Jedes Kind ist ständig im Spiel, und keiner kann sich hinten verstecken.
Hier findest du alles, was du für Training und Spieltag brauchst: die Regeln im DFB-Spielbetrieb, Feldmaße, Tore, Aufbau und Turniermodus. Und weil jeder Landesverband ein bisschen anders tickt, auch die wichtigsten Abweichungen.
Funino auf einen Blick
| Spielform | 3 gegen 3, kein Torwart |
| Team | 3 bis 5 Kinder (DFB: bis zu 2 Rotationsspieler) |
| Feld | ca. 25 × 20 m |
| Tore | 4 Minitore, max. 2 × 1,2 m, 2 m von der Seitenlinie eingerückt |
| Schusszone | 6 m vor jeder Grundlinie, Tore zählen nur von dort |
| Wechsel | nach jedem Tor wechseln beide Teams ein Kind ein |
| Ball | Größe 3 (290 g) |
| Alter | G-Jugend und F-Jugend, in der E-Jugend als Nebenfeld |
Werte nach DFB-Rahmen (Jugendordnung vom 21.08.2026 und DFB-Leitfaden Kinderfußball), Stand Saison 2026/27. Dein Landesverband kann abweichen, die wichtigsten Unterschiede stehen weiter unten.
Was ist Funino?
Funino ist eine Spielform für Kinder: 3 gegen 3 auf vier Minitore, zwei auf jeder Grundlinie. Jedes Team greift zwei Tore an und verteidigt zwei. Einen Torwart gibt es nicht.
Entwickelt hat sie Horst Wein in den 1980er-Jahren, damals noch unter dem Namen Mini-Fußball. Wein war deutscher Hockey-Nationalspieler und Hockey-Trainer, mit Spanien holte er 1980 Olympia-Silber. Später bildete er Fußballtrainer aus und baute ein eigenes Modell für Kinderfußball.
Der Name FUNiño steckt voller Absicht: fun ist englisch für Spaß, niño spanisch für Kind. Gleichzeitig ist er die Kurzform von Weins Ausbildungsmodell „Fútbol a la medida del niño“, also Fußball nach Maß des Kindes. Wein hat das Spiel in Spanien bekannt gemacht, von dort ging es in viele Länder.
Weins Idee hat der DFB in einem Satz zitiert, den du dir merken kannst: „Die Spielformen sollten sein wie die Schuhe an Kinderfüßen: Sie müssen mitwachsen.“
Funino und der neue Kinderfußball
Seit der Saison 2024/25 spielen G- und F-Jugend in Deutschland verbindlich in kleinen Spielformen. Das 3 gegen 3 auf vier Minitore ist eine davon. Daneben gibt es 2 gegen 2, 4 gegen 4, 5 gegen 5 und in der E-Jugend 7 gegen 7. Alle Feldgrößen dazu findest du bei den Spielfeldgrößen im Jugendfußball.
Funino ist also nicht „der neue Kinderfußball“, sondern ein Teil davon. Der DFB sagt es selbst: „‚Funino‘ ist nur ein kleiner Teil des neuen Kinderfußballs.“
Übrigens: In den Regelwerken des DFB steht das Wort Funino gar nicht. Dort heißt es nüchtern „3 gegen 3 auf 4 Minitore“. Einige Landesverbände, etwa Württemberg, nennen die Spielform aber auch offiziell Funino. Gemeint ist dasselbe.
Warum vier Tore? Die Idee hinter Funino
Bei einem Tor in der Mitte rennen alle Kinder hinter dem Ball her. Du kennst das Bild: ein Knäuel aus sechs Kindern, irgendwo in der Mitte liegt der Ball.
Bei vier Toren lohnt sich das nicht mehr. Ein Tor ist fast immer schlechter verteidigt als das andere. Wer kurz hochschaut, sieht die Lücke und spielt dorthin. Genau das will Funino trainieren: wahrnehmen, entscheiden, dann handeln. Wein sagte sinngemäß, Fußball fängt im Kopf an und hört in den Füßen auf.
Die Tore an den Außenseiten bringen außerdem Breite ins Spiel. Und weil nur drei Kinder pro Team auf dem Feld stehen, ist jedes ständig gefragt.
Das ist nicht nur Gefühl. Untersuchungen zeigen: Im 3 gegen 3 passen, dribbeln und schießen Kinder deutlich häufiger als im 6 gegen 6 oder 7 gegen 7, und es fallen mehr Tore. Eine Studie der Uni Erlangen-Nürnberg mit U11-Spielern fand im Funino-Format auch mehr technische Aktionen und mehr Laufarbeit als im 7 gegen 7. Ob Kinder dadurch langfristig besser werden, ist damit noch nicht bewiesen. Aber mehr Aktionen heißen mehr Gelegenheiten zum Lernen. Funino ist Fußball im Zeitraffer: mehr Aktionen, mehr Tore, mehr Grinsen. (Studien: Lex, Simon & Schwab 2022, Akdag u. a. 2025)
Funino-Regeln im DFB-Spielbetrieb
Im DFB-Spielbetrieb heißt Funino offiziell „3 gegen 3 auf 4 Minitore“. Für diese Spielform gelten die folgenden Regeln. Sie sind schnell erklärt. Das reicht auch, denn die Kinder sollen spielen und nicht zuhören.
Spieler und Wechsel. Drei Kinder pro Team stehen auf dem Feld, dazu bis zu zwei Rotationsspieler. Nach jedem Tor wechseln beide Teams ein Kind ein, in fester Reihenfolge und ohne Unterbrechung. Fallen kaum Tore, wird zwischendurch trotzdem rotiert, nach DFB-Jugendordnung spätestens nach 2 Minuten. Einige Verbände, etwa Bayern und Hessen, lassen 3 Minuten Zeit.
Schusszone. Vor jeder Grundlinie liegt eine 6-m-Zone über die ganze Breite. Ein Tor zählt nur, wenn aus dieser Zone geschossen wird. Weitschüsse über das halbe Feld bringen also nichts. Die Kinder müssen sich nach vorne kombinieren oder dribbeln.
Seitenaus. Kein Einwurf. Das Kind dribbelt den Ball ins Feld oder passt ihn rein. Die Gegner halten 3 m Abstand.
Toraus und nach einem Tor. Weiter geht's von der Grundlinie, wieder per Eindribbeln oder Pass. Die Gegner verlassen dafür die Schusszone.
Ecke. Wird außerhalb der Schusszone eingedribbelt oder eingepasst.
Tore nach Standards. Nach dem DFB-Leitfaden zählen Tore nach Eindribbeln oder Einpassen nur indirekt, also erst, wenn ein zweites Kind den Ball berührt hat. Einige Landesverbände erlauben, dass das eindribbelnde Kind selbst trifft (siehe unten).
Fouls. Freistoß als Andribbeln oder Pass. Kein Elfmeter, kein Abseits. Wer ein Minitor dauerhaft zustellt, wird erst darauf hingewiesen. Hört das nicht auf, gibt's einen Strafangriff für die Gegner.
Rückstand (Variante). Der DFB schlägt vor: Liegt ein Team mit 3 Toren hinten, darf es ein Kind mehr aufs Feld bringen, bis zum Ausgleich. Das ist keine Pflicht. Viele Verbände nutzen die Regel, aber nicht alle gleich: In Hessen endet die Überzahl schon, wenn der Abstand unter 3 Tore fällt, in Baden gilt sie erst ab 5 Toren.
Kein Schiedsrichter. Die Kinder entscheiden selbst. Beide Trainer leiten das Spiel gemeinsam und greifen nur ein, wenn es nötig ist. Eltern bleiben am Rand mit Abstand zum Feld.
Spielzeit. Nach DFB in der G-Jugend bis zu 7 Spiele à max. 7 Minuten, in der F-Jugend bis zu 7 Durchgänge à max. 10 Minuten. Dazwischen 3 Minuten Pause. Manche Verbände sehen andere Spielzeiten vor.
Funino nach Horst Wein: das Original
Weins eigene Regeln weichen in ein paar Punkten ab. Wenn du im Training mal das Original spielen willst:
- Bei einem Foul in der Schusszone gibt's einen Strafangriff 1 gegen 1: Ein Angreifer startet in der Mitte, ein Verteidiger wartet in der Zone.
- Es gibt keine Ecken.
- Wein empfahl einen Ball der Größe 4. Der DFB sieht für G- und F-Jugend Größe 3 vor.
- Das Feld war etwas größer: 25 m breit und je nach Quelle 30 bis 35 m lang.
- Gedacht war Funino für Kinder unter 10 Jahren. Danach ging es bei Wein mit 5 gegen 5 weiter.
Funino-Feld: Maße und Aufbau
Wie groß ist ein Funino-Feld? Nach DFB ca. 25 × 20 m. Das ist eine Richtgröße, kein Pflichtmaß. Die Verbände liegen zwischen 15 × 15 m (Baden, Bambini) und 30 × 20 m (Bayern).
Ältere DFB-Unterlagen nennen noch Spannen bis 28 × 22 m. Weins Original war mit ca. 25 × 30 m größer. Und das DFB-Trainingsportal zeigt eine Funino-Trainingsform auf 32 × 25 m. Für Spieltage nennt der DFB ca. 25 × 20 m als Richtgröße. Maßgeblich sind die Bestimmungen deines Landesverbands.
So baust du ein Funino-Feld auf
- Stell die vier Ecken mit Hütchen ab: 25 m lang, 20 m breit.
- Markier auf beiden Seiten die Schusszone: je 6 m von der Grundlinie, mit Hütchen an beiden Seitenlinien.
- Stell die Minitore auf die Grundlinien, jeweils 2 m von der Seitenlinie eingerückt.
- Wenn du willst: zwei Hütchen für die Mittellinie, außerhalb des Felds.
Pro Feld brauchst du also 4 Minitore und etwa 8 bis 10 Hütchen. Mehrere Felder dürfen sich eine Seitenlinie teilen. Auf ein Großfeld passen so ca. 8 Funino-Felder. Wie groß das Großfeld genau ist, steht auf unserer Seite Fußballfeld: Maße und Aufbau.
Profi-Tipp für den Spieltag: Nummerier die Felder mit einem laminierten Blatt und leg vorher fest, welches Feld das stärkste ist. Das ist nicht überall gleich: In Hessen ist das Feld mit der höchsten Nummer oben. Dazu gleich mehr.
Funino in der Halle
Im Winter geht's in die Halle. Der DFB empfiehlt dafür ca. 20 × 15 m, Minitore oder Kästen bis max. 2 × 1,2 m und eine 6-m-Schusszone. Gespielt wird mit einem Futsalball der Größe 3. Statt einer Bande begrenzen Linien das Feld.
Funino-Tore: Größe und Alternativen
Laut DFB sind Minitore max. 2,0 × 1,2 m groß. Die meisten Verbände geben nur diese Obergrenze vor. Einige empfehlen kleinere Tore: Niedersachsen 1,20 × 0,80 m, Rheinland 1,20 × 0,75 m.
Gut zu wissen:
- Keine Minitore da? Der DFB erlaubt Hütchen oder Stangen als Ersatz. Am besten für beide Teams gleich.
- Keine Stangen mit Spitzen verwenden.
- Minitore so aufstellen, dass sie nicht umkippen.
- Auf einem Feld möglichst gleich große Tore.
Klappbare Minitore sind praktisch, wenn du sie im Kofferraum zum Spieltag fährst. Funktionieren tut jedes Tor, das in die Vorgaben passt.
Funino-Turnier: So läuft ein Festival
Im Kinderfußball gibt es in G- und F-Jugend keine Liga und keinen Pokal. Stattdessen treffen sich alle 2 bis 3 Wochen mindestens zwei Vereine zum Festival.
Verbreitet ist der Champions-League-Modus: Wer gewinnt, rückt ein Feld hoch. Wer verliert, geht ein Feld runter. Bei Unentschieden steigt auf, wer das letzte Tor geschossen hat. Bei 0:0 entscheidet Stein-Schere-Papier. Je nach Verband sind auch feste Spielpläne oder rollierende Felder möglich, gerade bei wenigen Feldern.
So spielen nach ein paar Runden gleich starke Teams gegeneinander. Die Ergebnisse zählen nur für den Feldwechsel. Tabellen gibt es nicht.
Teams stellst du am besten nach Spielstärke zusammen. Ziel: Jedes Kind steht möglichst mindestens drei Viertel der Zeit auf dem Feld. Hat ein Team zwei Rotationskinder, empfiehlt der DFB deshalb ein zusätzliches Feld.
Was dein Landesverband anders macht
Der DFB setzt den Rahmen. Die Details regeln die 21 Landesverbände, und die sind sich nicht immer einig. Ein paar Beispiele, Stand der jeweils veröffentlichten Bestimmungen (Oktober 2026):
| Verband | Name | Feld (ca.) | Schusszone | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Bayern Quelle |
„Fußball3“ | 30 × 20 m | 6 m | Tor nach Spielfortsetzung erst ab dem 2. Kontakt, Rotation spätestens nach 3 min |
| Württemberg Quelle |
„Funino 3 gegen 3“ | 24 × 18 m (F) | 6 m | Statt Elfmeter ein Zielschuss von der Mitte |
| Südbaden Quelle |
„4-Tore-Feld“ | 26 × 20 m | 6 m | Kein Strafstoß, keine Turniersieger |
| Baden Quelle |
„3-gegen-3“ | 15 × 15 m (G), 20 × 20 m (F) | keine genannt | G: keine Freistöße. F: direkte Freistöße, möglichst 5 m Abstand. Rotation alle 3 min statt nach jedem Tor, Zusatzkind erst bei 5 Toren Rückstand |
| Niedersachsen Quelle |
„3 gegen 3“ | 26 × 20 m | 6 m, Pflicht | Bis zu 3 Rotationsspieler (DFB: 2), nach dem Eindribbeln darf das Kind selbst treffen |
| Niederrhein Quelle |
„3 gegen 3 auf Minitore“ | 25 × 20 m | G: keine, F: Mittellinie | G-Jugend nur 1 Rotationsspieler |
| Rheinland Quelle |
„3 gegen 3“ | 20 × 15 m (G), 25 × 20 m (F) | G: Mittellinie, F: 6 m | Kein Strafstoß, Tore nur indirekt |
| Hessen Quelle |
„3:3 auf 4 Mini-Tore“ | 25 × 20 m | 6 m | Nur G-Jugend, die F spielt 4 gegen 4 oder 5 gegen 5. Tore nach Standards direkt erlaubt |
Die Verbände ändern ihre Regeln fast jede Saison. Maßgeblich sind immer die aktuellen Durchführungsbestimmungen deines Verbands und gegebenenfalls deines Kreises. Prüf sie vor dem nächsten Spieltag. Alle Feldmaße nach Verband findest du auf unserer Seite Spielfeldgrößen im Jugendfußball.
Funino im Training
Funino ist nicht nur Spieltag. Es ist auch eine starke Spielform fürs Training, gerade am Ende einer Einheit.
Ein paar Ideen, mit denen du variieren kannst:
- Drei Pässe vor dem Tor: Ein Tor zählt nur, wenn vorher drei Kinder am Ball waren.
- Dribbeltor: Statt zu schießen, muss ein Kind durch das Minitor dribbeln.
- Tore verschieben: Stell die Minitore umgedreht auf die Linie der Schusszone. Bayern wünscht sich solche wechselnden Aufbauten sogar am Spieltag.
Wenn du deine Funino-Varianten vorher aufzeichnen willst: In der Taktikapp gibt's jetzt das passende Feld.
Funino in der Taktikapp planen
In der Taktikapp wählst du unter Kinderfußball das Feld „4 Minitore · Schusszone“. Darauf legst du deine Kids, zeichnest Laufwege und schickst das Board per Link an deinen Co-Trainer. Läuft im Browser, ohne Download. Anmelden kannst du dich kostenlos mit deiner E-Mail.
Oder nimm das Board von oben als Vorlage: Funino 3 gegen 3 öffnen und mit „Dieses Board anpassen“ in deine Boards übernehmen.
Häufige Fragen zu Funino
Was ist Funino?
3 gegen 3 auf vier Minitore ohne Torwart. Nach DFB zählen Tore nur aus der Schusszone, und nach jedem Tor wird gewechselt. Erfunden hat die Spielform Horst Wein.
Was bedeutet Funino?
FUNiño verbindet das englische „fun“ (Spaß) mit dem spanischen „niño“ (Kind). Zugleich ist es die Kurzform von Horst Weins Ausbildungsmodell „Fútbol a la medida del niño“, auf Deutsch: Fußball nach Maß des Kindes.
Wie groß ist ein Funino-Feld?
Nach DFB ca. 25 × 20 m. Die Landesverbände liegen zwischen 15 × 15 m und 30 × 20 m.
Wie groß ist die Funino-Schusszone?
Nach DFB 6 m tief, über die ganze Feldbreite vor jeder Grundlinie. Manche Verbände weichen ab: Am Niederrhein gibt es in der G-Jugend keine Schusszone, in der F-Jugend beginnt sie an der Mittellinie. Auch Rheinland und Mittelrhein lassen die Bambini ab der Mittellinie schießen.
Wie groß sind Funino-Tore?
Höchstens 2 × 1,2 m. Viele Verbände erlauben kleinere Tore bis ca. 1,2 × 0,75 m. Hütchen oder Stangen gehen notfalls auch.
Wie viele Spieler hat ein Funino-Team?
Drei auf dem Feld, dazu nach DFB bis zu zwei Rotationsspieler. Also drei bis fünf Kinder. Einzelne Verbände wie Niedersachsen erlauben drei Rotationsspieler.
Für welches Alter ist Funino?
Im DFB-Spielbetrieb für G-Jugend (U6/U7) und F-Jugend (U8/U9). In der E-Jugend läuft es als Nebenfeld. Horst Wein hat Funino für Kinder unter 10 Jahren entwickelt.
Gibt es beim Funino einen Torwart?
Nein. Ein Minitor dauerhaft zuzustellen, ist nicht erlaubt. Die Schusszone sorgt außerdem dafür, dass Weitschüsse nicht zählen.
Gibt es beim Funino einen Elfmeter?
Nein. Wer ein Minitor dauerhaft zustellt, wird erst ermahnt und bekommt dann einen Strafangriff gegen sich. Wie der genau aussieht, regelt dein Landesverband.
Wie lange dauert ein Funino-Spiel?
Nach DFB-Leitfaden in der G-Jugend max. 7 Minuten, in der F-Jugend max. 10 Minuten pro Durchgang, bis zu sieben Durchgänge pro Festival. Dein Landesverband kann andere Spielzeiten vorsehen.
Welcher Ball wird beim Funino gespielt?
Der DFB sieht für G- und F-Jugend Größe 3 (290 g) vor, in der Halle einen Futsalball der Größe 3. Einzelne Verbände weichen ab, Baden etwa mit einem Super-Light-Ball der Größe 4 in der F-Jugend. Horst Wein empfahl Größe 4.
Kann man Funino in der Halle spielen?
Ja. Der DFB empfiehlt ca. 20 × 15 m, Linien statt Bande und einen Futsalball der Größe 3.
Wie viele Funino-Felder passen auf ein Fußballfeld?
Etwa acht. Die Felder dürfen sich Seitenlinien teilen.
Quellen & Stand
Stand: Oktober 2026, Saison 2026/27. Wir halten die Seite aktuell, verbindlich ist aber immer die Bestimmung deines Verbands. Hast du eine Abweichung entdeckt? Schreib uns, dann passen wir's an.
DFB
- DFB-Jugendordnung (21.08.2026), Anhang IV Spielformen
- DFB-Leitfaden „Wettbewerbsformen im Kinderfußball U6–U11“ (2024)
- DFB-FAQ Kinderfußball (2022)
- DFB-Flyer „Der neue Kinderfußball in der Halle“
- dfb.de: Kinderfußball-Irrtümer · dfb.de: Kinderfußball-Tour (02.03.2024)
Landesverbände
Die Durchführungsbestimmungen der Verbände sind in der Verbandstabelle verlinkt.
Horst Wein und Studien
- Horst Wein: „Spielintelligenz im Fußball – kindgemäß trainieren“, Meyer & Meyer 2009
- FUNiño-Spielregeln (funino.ch, 2015)
- Lex, Simon & Schwab (2022): Einblicke in die Anwendung fußballspezifischer Aktionen bei etablierten und neuen Spielformen des Kinderfußballs. German Journal of Exercise and Sport Research 52, 168–172
- Akdag, Seibert, Rumpf & Lochmann (2025): The impact of competition mode and verbal encouragement on physiological, physical, and technical performances in youth football. International Journal of Sports Science & Coaching 20(3)
Dein Funino-Feld, deine Ideen
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